Botanischen Gärten

Aus einem alten Renaissance-Garten hervorgegangen, nennt die Rheinische Friedrich – Wilhelms Universität zu Bonn einen der schönsten und traditionsreichsten Botanischen Gärten Deutschlands sein eigen. Seit über 400 Jahren an Ort und Stelle verblieben ist er damit einer der ältesten Gärten der Welt und wurde 1818 in einen wissenschaftlichen Garten umgewandelt. In diesem, fast sieben Hektar großen Areal am Poppelsdorfer Schloss und außerdem im Nutzpflanzengarten am Katzenburgweg werden insgesamt rund 11.000 Pflanzenarten, also ein Vielfaches der in der Bundesrepublik vorkommenden Arten, kultiviert.

Solche "Lebenden Museen" bilden neben den großen Herbarien die Grundlage für die Erforschung der Vielfalt höherer Pflanzen, die als wichtigste Primärproduzenten die ökologische Basis unserer menschlichen Existenz sind. Bonn war im vergangenen Jahrhundert ein Kristallisationspunkt systematischer botanischer Forschung und spielte eine bedeutende Rolle bei der Entdeckung von Tausenden von Pflanzenarten, vor allem in den Tropengebieten der Erde. Viele Pflanzen der Regenwälder Afrikas und Südamerikas sind nach Poppelsdorfer Botanikern benannt.

Die Botanischen Gärten der Universität
Meckenheimer Allee 171
53115 Bonn

www.botgart.uni-bonn.de

Öffnungszeiten:
1. November - 31. März
Mo. - Fr. 9 - 16 Uhr

1. April - 31. Oktober
Mo. - Fr. 9 - 18 Uhr