Straße der Gartenkunst zwischen Rhein und Maas


1769 begann Nicolas de Pigage im Auftrag von Kurfürst Carl Theodor mit dem Ausbau des in der Senke des nördlichen Laufs der Düssel gelegenen Hofgartens. Ziel war es, eine „Promenade“ zwischen Schloss Jägerhof und Festungsgürtel zu schaffen und dies ausdrücklich für die Bürgerschaft von Düsseldorf. Damit ist der Hofgarten der erste Volksgarten in Deutschland.

Nach großen Zerstörungen während der französischen Revolutionskriege befasste sich Maximilian Friedrich Weyhe etwa ab 1804/1805 mit der Neugestaltung des Hofgartens. Er bezog die nach 1801 geschleiften Festungsanlagen ein und schuf einen facettenreichen englischen Landschaftsgarten. Durch geschickte Bodenmodellierung und mit abwechslungsreichen Baumpflanzungen mit seltenen Exemplaren, Wiesen, großen und kleinen Teichflächen mit malerischen Buchten sowie Spazier- und Reitwegen erzielte er den Eindruck von Großzügigkeit und Weite. Zahlreiche Skulpturen erhöhen den Reiz der Anlage. Heute ist der zur Dezentralen Landesgartenschau 2002 überarbeitete Hofgarten eine beliebte und vielbesuchte Parkanlage im Herzen der Stadt.



Napoleonsberg


Goldene Brücke


Goldene Brücke


Goltsteinparterre


der Gröne Jong


Hofgarten


Landskrone


Landskrone


Landskrone


Lichtbänke